An der Stelle der heutigen Residenz befand sich ursprünglich ein von Friedrich III. 1669 bis 1673 für Sophie-Amalie von Braunschweig-Lüneburg errichtetes Lustschloß. Der König starb 1670 und erlebte die Fertigstellung des Baus nicht mehr. Sophie-Amalie lebte dort bis zu ihrem Tod 1685. 1689 kam es zu einem folgenschweren Brand in einem benachbarten Theatergebäude, der sich auf die Amalienborg ausweitete, das Schloß zerstörte und 171 Menschen das Leben kostetet. Unter den Toten befand sich auch der Komponist Johann Lorentz. Der Bauplatz, der sich innerhalb der Kopenhagener Stadtmauern befand, lag anschließend mehrere Jahre brach. Erst Mitte des 18. Jahrhunderts wurde unter Friedrich V. anlässlich des 300 jährigen Bestehens des Hauses Oldenburg ein neues barockes Schloß in Auftrag gegeben.