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Panama (Seite 3 von 10)

Königin Margarethe I.

Königin Margarethe wurde 1412 neben ihrem Vater Waldemar IV. in der Klosterkirche begraben. Doch 1413 wurde Margarethes Leichnam nach Roskilde umgesetzt und während einer dreitägigen Bestattungsfeier erneut begraben. Mit der Grablegung der Königin markierte der neue könig Erich 7. von Pommern, daß der Dom fortan Grabkirche der Regent-innen der kalmarer Union sein sollte.

Die Grabfigur zeigt Margarethe als schlafend. Zeittypisch wird sie sowohl liegend als auch stehend dargestellt. Die Königin ist tot, aber die königliche Gewalt lebt. Margarethe starb im Alter von 59 Jahren, sie wird aber als junge Frau abgebildet.

Dreiflügeliges Rentabel

Die Flügel waren mit Gold überzogen und die Darstellungen sehr plastisch herausgearbeitet. In der untersten Reihe, jeweils in Einzelbildern waren zu bewundern: Mariä Verkündung, Maria mit der Mutter von Johannes dem Täufer, die Hirten beten in der heiligen Nacht, Jesu Beschneidung, die heiligen drei Könige bringen Geschenke, Kinder in Bethlehem werden während der Suche nach dem Christkind ermordert, Josef und Maria flüchten nach Ägypten.

Raphaëlis-Orgel

Die berühmte Barockorgel hat eine einzigartige, altmodische Klangfarbe. Im Mittelalter war das Singen und musizieren ausschließlich den Pfarrern vorbehalten. Gesungen wurde nur in Latein und die Orgel wurde nur zu besonderen Feiertagen gespielt. Nach der Reformation nahm die Kirchenmusik eine zentrale Rolle ein. Die Gemeinde sollte jetzt Kirchenlieder auf dänisch mitsingen. 1554 wurde die Orgel vom holländischen Orgelbauer Raphaëlis umgebaut.

Acht Medaillons zieren die Täfelung der Emporenbrüstung. Diese Verzierungen waren typisch für die Renaissance.

Wachablösung

Auf dem Platz mit dem Reiterstandbild waren mit andersfarbigen Ziegeln Laufwege gepflastert. Die Wachablösung fand militärisch korrekt auf eben diesen Laufwegen statt. Eine Gruppe von vier Gardisten, angeführt durch einen Leutnant marschierte bis etwa zwei Meter vor das nächste Wachhäuschen, da präsentierten sie das Gewehr, einer aus der Gruppe löste sich und trat sehr dicht auf den abzulösenden Soldaten zu, vermutlich erfolgte eine kurze Übergabe, so lange wie die beiden Nase an Nase standen, dann marschierte der Feierabend-Gardist in die Reihe und weiter ging es im Text, bis alle vier Ecken abgelöst waren.

Amalienborg

An der Stelle der heutigen Residenz befand sich ursprünglich ein von Friedrich III. 1669 bis 1673 für Sophie-Amalie von Braunschweig-Lüneburg errichtetes Lustschloß. Der König starb 1670 und erlebte die Fertigstellung des Baus nicht mehr. Sophie-Amalie lebte dort bis zu ihrem Tod 1685. 1689 kam es zu einem folgenschweren Brand in einem benachbarten Theatergebäude, der sich auf die Amalienborg ausweitete, das Schloß zerstörte und 171 Menschen das Leben kostetet. Unter den Toten befand sich auch der Komponist Johann Lorentz. Der Bauplatz, der sich innerhalb der Kopenhagener Stadtmauern befand, lag anschließend mehrere Jahre brach. Erst Mitte des 18. Jahrhunderts wurde unter Friedrich V. anlässlich des 300 jährigen Bestehens des Hauses Oldenburg ein neues barockes Schloß in Auftrag gegeben.

Nyhavn

Der 1673 fertig gestellte Kanal wurde in Auftrag gegeben, um einen Stichkanal vom Kopenhagener Hafen zum Platz Kongens Nytorv zu schaffen. Die farbenfrohen Giebelhäuser an beiden Seiten des kleinen Hafenarms entstanden vorwiegend im 18. Jahrhundert. Das Hafenmilieu brachte frühzeitig zahlreiche Tavernen hervor und die Gegend ist noch heute eines der bekanntesten Vergnügungsviertel Kopenhagens. Hans Christian Andersen zählte zeitweise zu den Bewohner Nyhavns.

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