1962 wurden fünf Wikingerschiffe im Roskilde Fjord ausgegraben. Diese um 1070 datierten Schiffe wurden zum Schutz und zur kontrolle der Hauptfahrrinne des Fjords vor feindlichen Angriffen versenkt. Roskilde selbst war danach nur noch über eine tiefe, mäandernde Nebenfahrrinne zu erreichen, die eine gute Ortskenntnis voraussetzte. Im Fall eines Angriffs über See hätte dies einen Angreifer viel Zeit und das Überraschungsmoment gekostet.